Betriebliche Sozialarbeit

- Erhaltung des Arbeitsplatzes (Reintegration)
- Allgemeine Sozialberatung


Die meiste “wache” Zeit in unserem Leben verbringen wir mit Erwerbsarbeit und somit bei der Arbeitsstelle im Betrieb.
Der/die Mitarbeiter/in nimmt seine Probleme, Nöte, Ãngste und Sorgen auf die Arbeit mit und kann, wenn es sein Naturell ist, diese während der Arbeit ausblenden. Für viele geht das allerdings nicht so leicht und ihre Leistung lässt nach. Auch an der Arbeitsstelle im Betrieb können Konflikte entstehen, die innerhalb einer Arbeitsgruppe zu einem Leistungsabfall führen.

Für den Betrieb hat das zur Folge, der/die Mitarbeiter/in (das Humankapital) arbeitet nicht mehr rentabel und eigentlich sollte man sich von ihm/ihr trennen.

Die Neubesetzung einer Arbeitsstelle ist, aufgrund der Kosten durch Abfindung, Ausschreibung, Anlernen, Lehrgänge, verlorenen Produktionszeit, usw., etwas, auf das man eigentlich nur im Ãussersten zurück greifen sollte.

Hier kann die betriebliche Sozialarbeit ansetzen, als Krisenintervention oder auch als ein Instrument langfristiger Begleitung von Mitarbeitern.

Betriebliche Sozialarbeit bedeutet nicht die reine Gewährung von sozialen Leistungen, sondern die Bewältigung sozialer Konfliktsituationen durch pädagogisch-psychologische Interventionsstrategien.


- Vermittlung bzw. Durchführung ambulanter Suchttherapien
- Vorbereitung und Vermittlung über eine Entschuldung
- Vermittlung zwischen Konfliktparteien (Mediation)
- Weiterbildung des Führungspersonals zur Erkennung von Probleme
- Hilfestellung bei REHA Maßnahmen oder Frühberentung
- Reintegration von Langzeiterkrankten
- Ausarbeitung von Betriebs- oder Dienstvereinbarungen