Finanzen

- Budgetberatung
- Schuldenregulierung

Heutzutage ist alles im voraus finanzierbar und meistens wird auch keine besondere Bonität benötigt. Auch bei einer Kreditvergabe wird gerne mal ein unregelmäßiger Nebenjob zum Haupteinkommen dazugerechnet, um einen solchen zu vergeben.

Elektronische Großgeräte, Urlaub, Wohnungseinrichtung, ja sogar kosmetische Zahnbehandlungen werden mittlerweile in unserer Gesellschaft auf Pump finanziert. Dies ist zum einen gut so; es kurbelt die Wirtschaft an und verhilft vielen zu ihren kleinen persönlichen Traum, hat aber auch seine Schattenseiten.

Die Rückzahlungsmöglichkeit wird meistens derart ausgereizt, so dass die kleinste unvorhersehbare Zahlung das gesamte Rückzahlungskonzept zusammenstürzen lässt. Als Antwort hat man meist nur eine höhere Neuverschuldung parat. Es ist allerdings auch dann nur wieder eine Frage der Zeit, bis gar nichts mehr geht.

Im Oktober 2008 waren 6,9 Millionen Haushalte überschuldet, wobei Offenbach die “Hauptstadt” der Schuldner ist (vgl. Süddeutsche Zeitung vom 05.11.2008).

Die Beratungsstellen wurden aber nicht im gleichen Umfang erweitert, nein, im Gegenteil, die staatlichen Zuschüsse wurden über die Jahre immer mehr zurück gefahren. Als Auswirkung bedeutet dies Wartezeiten von bis zu einem Jahr, um mit einen Schuldnerberater Kontakt aufnehmen zu können.

Mitunter ist dies aber gar nicht nötig. Eine akribische Einnahmen- und Ausgabenaufstellung, Verhandlungen mit dem Gläubiger und ein strikter Sparplan kann schon das Schlimmste verhindern.

Sollte dies allerdings nicht mehr möglich sein, können wir im aussergerichtlichen Einigungsverfahren behilflich sein und somit den ersten Schritt für die Privatinsolvenz vorbereiten.

Die Wartezeit für die Schuldnerberatungsstelle, die wir leider von Gesetz wegen nicht ersetzen können, verringert sich und das Verfahren beginnt schon zu laufen. Der Schuldner kann somit sofort in das Insolvenzverfahren einsteigen.

Suchtberatung

Nach dem neuesten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung sind mehr als 1,4 Millionen Menschen in Deutschland medikamentenabhängig, rund 800.000 konsumieren illegale Drogen.

Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind rund 5 % der Beschäftigten alkoholkrank. "Alkoholkranke bringen im Durchschnitt nur noch 75 % der Arbeitsleistung, sie sind häufiger krank und haben mehr Arbeitsunfälle - wobei der Zusammenhang mit Alkohol oft nicht erkannt oder berichtet wird." (Magazin der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Ausgabe 4/2008)

Entsprechend der Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BVG) tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Verantwortung bezüglich der Unfallverhütung.

Handeln ist also angesagt !

Wir bieten von der Beratung bis zur konkreten Einleitung einer Reha-Maßnahme folgende Dienstleistungen an:

  • Informationen für Arbeitgeber und Betroffene
  • Aufzeigen von Rehabilitationsmaßnahmen
  • Therapiegespräche für Betroffene und Angehörige
  • Konkrete Hilfen
  • Vermittlung in Entzugsbehandlung und Beratung von Therapiemaßnahmen

Durch eine enge und langjährige Zusammenarbeit mit Fachkliniken und Krankenhäusern können wir die in diesem Bereich üblichen langen Wartezeiten umgehen.

Wohnen

Probleme und Konflikte in der Hausgemeinschaft oder mit Mietern können nicht immer allein bewältigt werden. Es gibt Situationen in denen man sich als Vermieter, Mieter oder Hausverwaltung einfach überfordert fühlt. Eine evtl. Problembeseitigung über einen Rechtsanwalt ist langwierig und kostenintensiv. Oftmals ist es in der Konfliktbewältigung auch sinnvoll eine vermeintlich neutrale Instanz (Person) mit einzubeziehen, da diese von allen Beteiligten eher akzeptiert wird. Die Scham wegen Arbeitsplatzverlust, Trennung etc. sind häufig die Ursachen für eine Lebenskrise die Hilfslosigkeit bedingt.

Im Folgenden einige klassische Beispiele aus unserer Praxis:

a) Die Miete wird plötzlich nicht mehr gezahlt. Einige Anrufe ergaben nur Vertröstungen und auf schriftliche Mahnungen erfolgte keine Reaktion. Weitere Kontaktversuche bleiben ergebnislos. Die Kontaktaufnahme bei einem Gespräch mit uns hat meist zur Folge, dass der Mieter seine Probleme schildert und durch eine von uns durchgeführte Sozialleistungsberatung* die Miete wieder gezahlt werden kann.

b) Ein älterer Mieter fällt plötzlich in der Hausgemeinschaft auf, durch - unangenehme Geräche aus der Wohnung - nicht erledigen der Hausordnung - Nichtzahlung von Miete, Umlagen etc. - vernachlässigtes Auftreten. Die Person lässt niemand an sich heran und hat sogar den guten Kontakt zu Nachbarn abgebrochen. Angehörige sind nicht bekannt.

Durch unsere Kontaktaufnahme können wir aufgrund einer entsprechenden Situationsanalyse die notwendigen Schritte einleiten und somit schnell für Abhilfe zu sorgen.

c) Der Hausfriede ist empfindlich beeinträchtigt, da sich mehrere Mietparteien ständig streiten. Interventionen seitens der Hausverwaltung oder des Vermieters blieben erfolglos. In Einzel-und ggf. Gruppengesprächen (Mediation) könnte es uns gelingen die Ursachen des Konflikts herauszuarbeiten und Lösungskompromisse zu vereinbaren.

* Kostenübernahme durch zuständige Ãmter und Behörden

Fortbildung

Zu allen oben aufgeführten Bereichen bieten wir Fortbildungen in Form von

  • Seminaren
  • Inhouse-Schulungen 
für Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.
Ebenso den Aufbau, die Leitung oder Begleitung von Arbeitsgruppen.

Beispiele:

Sucht: > Schulung von leitenden Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Kooperation mit einer Fachklinik
Betriebliche Sozialarbeit: > Schulung zur Ausgestaltung von betrieblichen Vereinbarungen
Wohnen: > Konfliktmanagement für Vermieter und Hausverwaltungen

Berufsbetreuung:

- Effiziente Arbeitsplanung durch Zeitmanagement unter Nutzung von elektronischen Medien
- Fortbildungen für Seniorenheime und Pflegedienste zum Thema ‘Betreuungsrecht’

Wir geben Perspektiven...

Durch persönliche Umstände wie:

  • Beziehungsprobleme,
  • Erziehungsschwierigkeiten,
  • Trennung / Verluste,
  • Schulden

können Menschen in eine Krise geraten. Es kann zu psychischen Erkrankungen kommen, zu Problemen mit Suchtmitteln und zu Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags.
Dies hat in der Regel Auswirkungen am Arbeitsplatz:

  • die Arbeitsleistung sinkt rapide
  • hohe Ausfallzeiten
  • Konflikte mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten

Wir geben Perspektiven, indem wir:

  • Menschen aus hoffnungslosen Situationen heraus helfen,
  • Beratungs- und Therapiegespräche anbieten
  • Behandlungskonzepte gemeinsam entwickeln
  • Unterstützen bei Konfliktgesprächen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern
  • Wege zur finanziellen Absicherung und Entschuldung aufzeigen und dabei begleiten
  • Kontakte zu Familienmitgliedern, Freunden, Schule, Kindergarten u.a. herstellen
  • Kontaktaufnahme zu Vermietern

Wir vertreten und beraten, unterstützen und handeln in folgenden Aufgabenfeldern:

Betriebliche Sozialarbeit:

  • Erhaltung des Arbeitsplatzes (Reintegration)
  • Allgemeine Sozialberatung
  • Meditation (Konfliktmanagement)

Finanzen:

  • Budgetberatung
  • Schuldenregulierung

Suchtberatung:

  • Aufzeigen und Vermittlung von Therapie und Rehabilitationsmaßnahmen
  • Wirksame Hilfe für Betroffene und Gefährdete
  • Einzel- und Familientherapie

Wohnen:

  • Konfliktmanagement zwischen Vermieter und Mieter / Mieter und Mieter
  • Wohnraum erhalten

Fortbildung:

  • In allen o.g. Bereichen bieten wir Seminare an.